Der Werkbund setzt sich für ein qualitätsvolles Gestalten der humanen Umwelt ein. Diskursiv, interdisziplinär und gemeinnützig ausgerichtet verfolgt er seine Ziele mit Veranstaltungen, Exkursionen, Publikationen, Ausstellungen und beispielhaften Projekten.

Der Werkbund

In den über 100 Jahren seines Bestehens hat der Werkbund wesentliche Impulse zur Industrie- und Gestaltungskultur gegeben. Er wirkt für ein qualitätvolles Gestalten der humanen Umwelt. Diskursiv, interdisziplinär und gemeinnützig ausgerichtet verfolgt er seine Ziele mit Veranstaltungen, Exkursionen, Publikationen, Ausstellungen und beispielhaften Projekten.

Aufgrund seiner Initiative wurden einige Institutionen der Moderne gegründet bzw. deren Gründung angeschoben – ohne selbst berufsständischer Interessenverband zu sein.

Als Bund wird er von Gestaltern, kulturell-gesellschaftlich engagierten Personen, Selbständigen und Unternehmen getragen, die das Ziel, eine qualitätvolle Gestaltung unserer Umwelt, mit interdisziplinär bearbeiteten Themen beispielhaft verfolgen – in Gesellschaft, Architektur, Landschaft, Wohnen, Design, Kunst, Denkmalpflege, Soziales und Energie.

Der Deutsche Werkbund wirkt für seine Ziele auf europäischer Ebene.

https://www.deutscher-werkbund.de

Der Werkbund Bayern

Der Deutsche Werkbund Bayern e.V. ist einer von zehn Landesbünden, die im Deutschen Werkbund e.V. zusammengeschlossen sind. Der Werkbund Bayern und der Deutsche Werkbund e.V. haben ihren Sitz in der Münchner Seidlvilla.

Geschichte

Der Deutsche Werkbund wurde am 5. Oktober 1907 in München gegründet. Gründungsmitglieder waren 12 Künstler darunter Theodor Fischer, Adalbert Niemeyer und Richard Riemerschmid, sowie 12 Firmen. Die Akteure aus den Bereichen Kunst, Industrie und Politik gegründete Vereinigung strebten damals wie heute nach einer modernen und sachlichen Gestaltung von industriell gefertigten Produkten, von Architektur und von Lebensraum. Forderungen nach Funktionalität, Nachhaltigkeit und Materialgerechtigkeit sowie der Verzicht auf Dekor und Ornament kennzeichnen sein Programm. Der Verband verfolgte sowohl nationalökonomische als auch ethisch-soziale und kulturelle Ziele.

Vorstand

Nina von der Recke (1. Vorsitzende)
Stephan Gallant (stellvertretender Vorsitzender und Schatzmeister)
Beate Grentzenberg (stellvertretende Vorsitzende)
Siegfried Dengler
Jan Fischer
Josef Grillmeier
Nina Kirste

Kuratorium

Christian Böhm (Sprecher)
Irene Burkhardt (stellvertretende Sprecherin)
Nicola Borgmann
Dr. Christine Fuchs
Prof. Dr. Julian Müller
Simone Nickl
Prof. Amandus Samsøe Sattler
Prof. Ben Santo
Eva Schnitzer

Ansprechpartner

Malina Zwick (Geschäftsstellenleiterin)

Arbeitskreise

Atlas des Gemeinsamen (Beate Grentzenberg)
Kommunikation (Martin Schnitzer)
Montagsrunde (Christian Schuberth)
REPAIR (Nina Kirste)
Farbe (Hannes Rössler)

Mitglieder

Mitglieder des Deutschen Werkbund Bayern e.V. werden berufen. Sie kommen insbesondere aus Architektur und Design, Stadt- und Regionalplanung, sowie aus Kunst, Forschung, Lehre, Geisteswissenschaft, Politik, Wirtschaft, Journalismus und – der Tradition entsprechend – aus Industrie, Handwerk, Handel. In der vielfältigen beruflichen Herkunft der Werkbund-Mitglieder, ihrem kritischen Pluralismus, begründet sich seine Kompetenz. Wir glauben, dass die Gesellschaft des 21. Jahrhunderts eines neuen Kulturbegriffs bedarf, wenn sie ihre Zukunft aktiv gestalten will.

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